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Die unterschiedlichen Markisentypen

Unter den Markisen – ob mit und ohne Windwächter – gibt es ganz verschiedene Ausführungen. Welche Ausführung die richtige ist, hängt von ganz unterschiedlichen Faktoren ab. Eine fachkundige Beratung eines Fachmanns macht deswegen durchaus Sinn, wobei der Fachmann meist zur Installation von einem Windwächter raten wird. Ob die Markise am Ende auch von einem Fachmann montiert wird, ist ja zunächst nicht die entscheidende Frage. Vielleicht hilft der Fachmann ja auch nur, die passende Markise zu finden. Montieren kann sie jeder einigermaßen handwerklich begabte Mensch, selbst der Windwächter kann selbst montiert werden. Die folgenden Typen von Markisen sind bekannt: Balkonmarkise, Fallarmmarkise, Fassadenmarkise, Gelenkmarkise, Hülsenmarkise, Kassettenmarkise, Korbmarkise, Scherenmarkise und Wintergartenmarkise. Sie alle gibt es natürlich in Verbindung mit einem Windwächter, um sie vor starken Winden zu schützen.



Die unterschiedlichen Typen von Markisen

Die Gelenkmarkise ist vermutlich die am meisten eingesetzte Markise. Sie wird mit und ohne Windwächter eingebaut. Die Gelenkmarkise ist vielseitig einsetzbar, entweder schräg oder auch gerade vom Haus abstehend. In aller Regel wird die Gelenkmarkise an der Hauswand befestigt. Nicht weit weg davon sollte der Windwächter positioniert sein. Zwei Stahlkonstruktionen halten das Markisentuch. Üblicherweise kann mit einer Gelenkmarkise eine Beschattungsfläche von 5 m Tiefe und bis zu 8 m Breite abgedeckt werden. Gelenkmarkisen sind relativ schwer, deshalb muss vor einer Montage von einem Fachmann geprüft werden, ob das Mauerwerk solch ein Gewicht aufnehmen kann. Wichtig ist auch, die Markise bei Regen oder Wind einzufahren. Diese Aufgaben übernehmen der Windwächter und der Regenwächter, die bei zu starkem Wind oder zu starkem Regen der Steuerung das Signal geben, die Markise einzufahren. Ohne einen Windwächter muss damit gerechnet werden, dass die Markise beschädigt oder zerstört wird, wenn ein starker Wind aufkommt und niemand zuhause ist, um die Markise einzufahren. Wenn eine Regenmarkise montiert wird, ist auf eine Schrägposition von mindestens 15 % zu achten, damit der Regen ablaufen kann. Die Scherenmarkise ist mehr oder weniger der Vorgänger der Gelenkmarkise. Hier werden allerdings die Welle und das Markisentuch sowie die Scherenarme gesondert an der Wand befestigt. Der Montageaufwand ist entsprechend größer. Der Windwächter kann allerdings an derselben Stelle wie bei der Gelenkmarkise befestigt werden. Mit der Scherenmarkise können sehr große Beschattungsflächen abgedeckt werden von 7 m Tiefe bis zu 13 m Breite. Manuell lassen sich solche Markisen allerdings kaum bewegen. Deswegen sind sie meist auch mit elektromotorischem Antrieb ausgestattet. Typische Einsatzfälle sind Beschattungsflächen im Gastronomiebereich. In diesem Fall ist der Windwächter meist irgendwo oberhalb der Markise angebracht. Die Hülsenmarkise leitet ihren Namen von der Tatsache ab, dass das Markisentuch in eingerolltem Zustand in einer Hülse geschützt wird. Geschützt ist dort auch der elektrische Antriebsmotor. Die Hülsenmarkise kann direkt an der Hauswand oder unter einem Balkon angebracht werden. Ähnlich wie die Gelenkmarkise hat sie Gelenkarme, die das Markisentuch ausfahren. Die Größe der Beschattungsfläche ist allerdings begrenzt und kleiner als bei einer Gelenkmarkise. Die Hülsenmarkise kann natürlich genauso wie andere Markisen über einen Windwächter eingefahren werden. Besonders hier ist ein Windwächter wichtig, da die Hülsenmarkise bei starken Winden anfällig ist. Grundsätzlich drohen bei starken Winden auch Schäden an der Befestigung einer Markise an einer Hauswand. Deswegen sollte der Einsatz von einem Windwächter schon fast zum Standard gehören. Denn die zu erwartenden Schäden sind ungleich teurer als die Investition in einen Windwächter.



Spezielle Bauformen von Markisen
Die Kassettenmarkise ist eine bestimmte Bauform der Gelenkmarkise. Beide Markisentypen gibt es auch mit einem Windwächter. Die komplette Technik der Kassettenmarkise wie Welle, Gelenkarme, Antrieb und Markisentuch findet in der Kassette Platz. Somit ist die komplette Markise im eingefahrenen Zustand vor Wasser und Verschmutzung geschützt. Üblicherweise wird die Kassettenmarkise insbesondere für die Beschattung von Terrassen und Balkonen eingesetzt. Hauptvorteil der Kassettenmarkise ist: die Mechanik und das Markisentuch sind geschützt und damit besonders langlebig. Typischer Einsatzort sind deswegen auch Straßencafés. Meist ist der Windwächter in diesem Fall oberhalb der Markise positioniert. In der Regel sind die Kassettenmarkisen mit einem elektrischen Antrieb ausgerüstet. Mehr und mehr werden sie auch mit Funk gesteuert. In den meisten Fällen wird heute bei einer neuen Montage der Windwächter direkt mit eingebaut. Der Windwächter hat die Aufgabe, bei Erreichen einer bestimmten Windgeschwindigkeit die Markise einzufahren, um sie zu schützen. Die Fassadenmarkise ist eher eine Fassade für Bürogebäude. Oft wird sie auch Fallarmmarkise genannt. Gerade dort ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Windwächter an einer guten Stelle positioniert ist. Sitzt er nämlich an einer falschen Stelle, kann es sein, dass er die Jalousie einfährt, wenn nur kurzzeitig eine scharfe Brise weht. Zehn Minuten später wird die Fassadenmarkise dann wieder ausgefahren. In diesem Rhythmus geht es vielleicht den ganzen Tag so weiter. Allerdings nur dann, wenn der Windwächter an einer falschen Stelle sitzt. Beim Montieren sollte berücksichtigt werden, wie der Wind entlang der Bürofassade wehen kann, um den Windwächter an der optimalen Stelle zu positionieren. Bei der Fassadenmarkise ist in der Regel allerdings ein Zusammenspiel zwischen Windwächter, Regenwächter und Sonnenwächter notwendig. Denn selbst bei starkem Wind kann gleichzeitig die Sonne noch sehr stark scheinen. Wird dann die Jalousie eingefahren, werden plötzlich die ganzen Büroangestellten geblendet. Eine spezielle Form der Markise ist die Wintergartenmarkise. Wie es der Name ja ausdrückt ist der Wintergarten speziell gedacht, um auch im Winter Pflanzen zu überwintern und schöne, sonnige Wintertage in diesem Wintergarten zu verbringen. Natürlich kann der Wintergarten auch im Sommer genutzt werden. Dann kann es allerdings sein, dass es bei strahlendem Sonnenschein sehr warm wird, was nicht nur den Menschen, sondern auch den Pflanzen zu schaffen macht. Abhilfe kann hier eine Markise schaffen, die durch einen Windwächter bei starkem Wind eingefahren wird. Ohne Windwächter droht die Gefahr, dass die Markise beschädigt oder zerstört wird, wenn ein starker Wind oder Sturm aufkommt. Wobei die Wintergartenmarkise meist über Schienen geführt wird und sie deshalb etwas stabiler wie andere Markisenausführungen ist. Trotzdem ist zu einem Windwächter anzuraten.

Die Funktion des Windwächters
Der Windwächter hat eine entscheidende Funktion bei einer Markise. Denn es kann schnell passieren, dass die Markise ausgefahren ist, und dann plötzlich ein starker Sturm aufkommt. Wenn niemand zuhause ist, nimmt das Unheil seinen Lauf und die Markise ist unter Umständen ein Opfer des starken Windes. Eventuell wird nur das Tuch zerrissen. Es kann aber auch sein, dass die komplette Markise aus ihrer Befestigung herausgerissen wird. Dann treten auch Schäden an der Hausfassade auf. Dann kann es richtig teuer werden. Gegen die dann auftretenden Kosten ist die Investition in einen Windwächter geradezu bescheiden. Der Windwächter sollte deshalb grundsätzlich zu einer neuen Markise montiert werden. Der Windwächter schützt die Markise vor starken Winden und fährt die Markise ein, wenn ein eingestellter Grenzwert überschritten wird. Wichtig ist allerdings, dass der Windwächter auch an der richtigen Stelle positioniert wird. Der Windwächter sollte immer in der Nähe der Markise montiert sein. Auf keinen Fall sollte der Windwächter an einer geschützten Stelle montiert sein. Denn dann würde der Windwächter nicht die Windgeschwindigkeit messen, die an der Markise vorherrscht.




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