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Welche Varianten von Markisen gibt es?

Die grundsätzliche Aufgabe eines Windwächters ist so definiert: Schützen der Markise oder anderer Beschattungssysteme vor starkem Wind. Dabei misst das Windrad die Windgeschwindigkeit – und sobald ein eingestellter Sollwert überschritten wird, wird die Markise eingefahren. Windwächter werden oft schon bei Installation einer neuen Markise mit eingebaut. Dann sind Windwächter meist herstellerspezifisch auf die montierte Markise abgestimmt. Es gibt allerdings auch Fälle, wo der Windwächter zu einer bestehenden Markise nachträglich eingebaut wird.



Varianten der Markisensteuerung

Es gibt mindestens vier Arten von Steuerungen für Markisen:

Variante 1
Die Markisen werden ganz einfach durch einen Schalter mit zwei Funktionstasten ein- und ausgefahren. Wenn ein Endschalter erreicht ist, wird der Elektromotor abgeschaltet und die Markise bleibt stehen. Das gilt sowohl beim Ein-als auch beim Ausfahren. Die Markise wird bei Regen, starkem Wind oder Sonne nicht automatisch ein- und ausgefahren. Somit ist auch kein Windwächter nötig.

Variante 2
Die Markise wird ähnlich wie bei der Variante 1 ein- und ausgeschaltet. Jetzt allerdings statt dem Schalter mit einer Fernbedienung. Hier werden zum Ein- und Ausfahren Sender und Empfänger benötigt. Gebräuchlich sind Handsender oder universelle Funksteuereinheiten. Dabei verfügt der Empfänger über einen Stromein- und Ausgang. Auch hier ist keine automatische Betätigung vorgesehen. Ein Windwächter wird hier ebenfalls nicht benötigt.

Variante 3
Die Markise wird automatisch über einen Windwächter oder einen Sonnenwächter betätigt. Hier ist die Steuerung komplizierter, da zusätzlich zu der reinen An- und Ausschaltfunktion noch Grenzwerte für die Windgeschwindigkeit und das Sonnenlicht eingestellt und verarbeitet werden müssen. Über den Windwächter hat der Besitzer die Möglichkeit den Sollwert für die Windgeschwindigkeit einzustellen. Wird sie überschritten, gibt der Windwächter den Befehl die Markise einzufahren.

Variante 4
Hier werden mehrere Markisen entweder gleichzeitig automatisch ein- und ausgefahren oder jede Markise einzeln ausgefahren. Dafür wird ein Windwächter benötigt. Über die Steuerung wird dann eingestellt, welche Markisen gleichzeitig ein- oder ausfahren.



Typischer Funkantrieb einer Markise

Der Markisen-Funkantrieb besteht in der Regel aus einem Rohrmotor mit einem integrierten Funk-Empfänger. Üblicherweise gibt es die Markise bereits komplett mit Antrieb zu kaufen. Durch den Funkantrieb wird lediglich eine 230 V-Zuleitung für den Rohrmotor benötigt. Zur Funksteuerung gehört ein Windwächter, der die Windrichtung einer optimalen Stelle misst. Der Windwächter benötigt ebenfalls einen 230 V-Anschluss. Der Windwächter sollte in der Nähe der Markise angebracht sein, auf keinen Fall jedoch im Windschatten. Damit wäre die Funktion nicht wirklich gegeben. Der Windwächter meldet über einen integrierten Sender die Befehle an den Empfänger im Funkantrieb. Sinnvoll ist es, wenn der Funkhandsender für den Außenbereich geeignet ist. Deshalb sollte die Oberfläche griffig sein, zudem sollte der Sender unempfindlich gegen Spritzwasser, Stöße und Stürze sein. Die Automatik sollte mit der Fernbedienung zu- und abschaltbar sein, falls man die Markise direkt steuern möchte.




Welche Varianten von Markisen gibt es?







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